Es ist ein Herbst aus dem Bilderbuch, viel Sonne, viel Schatten. Draußen fällt das Laub und gibt freie Sicht auf das Gehölz. Ein warmer Tag weicht einem kühlen Gesicht und die Menschen werden beschaulich.
Ich trinke Tee und schaue in den Innenhof. Der vertraute Baum vor dem Fenster verlässt die Blätter und legt sie in den Wind. Eine Ewigkeit vergeht ehe sie nach wilden Reigentänzen sich am Boden ein Bett finden. Tief in diesem Treiben bin ich zu Gast am Ende der Welt, in meinem heiligen Theater, das ohne Ende den Alltag spielt.
F.f.
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Autor: Martin Konrad Zopf
[mkz]